Kossenblatt
 Schleuse Kossenblatt

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  Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH
  -   Beratende Ingenieure, VBI -
 
  Referenz Bootsschleuse

Wehr und Schleuse Kossenblatt (Spree)
 
Auftraggeber

Landesumweltamt Brandenburg
Regionalabteilung Süd,  Referat RS6  Cottbus

LeistungsumfangLeistungsphasen 1 bis 7
Bauzeit

November 2004 bis Ende 2006
seit April 2007 steht die Schleuse der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung

 


Blick in die fertiggstellte Schleusenkammer

Der Planungsauftrag von PTW beinhaltet neben dem Wehr und der Schleuse die Planung  zweier Fischaufstiegsanlagen und die Sanierung der vorhandenen Bootsschleppe.

Die alte, unter denkmalschutz stehende Schleuse Kossenblatt war bereits seit 1987 stillgelegt.

Die neue Bootschleuse ist in das Komplexbauwerk Kossenblatt integriert wurde am linken Ufer der Hauptspree,  im Abstand von ca. 30m zur alten Schleuse als Stahlbetonhalbrahmen er­rich­tet. Die Abmessungen der Schleusenkammer betragen in der Breite 4,30 m und in der Länge 15,10 m.

Die Schleuse ist im Ober- und Unterhaupt mit Stemmtoren ausgerüstet. Das Be­füllen der Kammer erfolgt über Umlaufkanäle im Oberhaupt, die unterhalb des Drem­pels in einer Toskammer münden. Für die Kammerleerung sind im Un­ter­haupt Segmentschütze in den Stemmtoren vor­han­den.Die Ausrüstung der Schleusenkammer besteht aus Nischen-, Kan­ten­pol­lern, Haltestangen und Leitern. Die Haltestangen Nischenpoller und Leitern sind aus Edelstahl hergestellt.

Für die Schleuse ist ein halbautomatischer Betrieb vorgesehen, auf Anforderung eines Nutzers im oberen oder unteren Vorhafen wird die Schleusung initialisiert. Der Schleusungsvorgang selbst läuft automatisch ab.

Zu Revisionszwecken können die Schleusenhäupter jeweils einzeln mit Hilfe von Damm­balken abgeschottet und trockengelegt werden. Ein Winter- oder Nacht­be­trieb der Schleuse ist nicht vorgesehen.

 

Schleuse im Bauzustand  (Foto vom 31.05.2006)

Das Steuerhaus der alten Schleuse wurde denkmal­schutz­gerecht saniert und dient der Unterbringung der Überwachungs- und Steue­rungstechnik für das Komplexbauwerk. 


 
 

Bauherr

 LUA Brandenburg
 
 


Projekt-Details

 

 
Ansicht der ehemaligen Schleuse Kossenblatt

 
Blick vom oberen Vorhafen auf Wehr und Schleuse  


Denkmalgerecht saniertes Steuerhaus der alten Schleuse

 
Detail Kammerwand

 

 
Schleusenkammer mit Blick auf das Untertor


 
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  PTW Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH
Lewickistr.12, 01279 Dresden, Tel 0351/ 45 251-0
 
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zuletzt geändert am: 27.10.2010